Bei Bohrungen auf dem Kilimandscharo finden Wissenschaftler ein biblisches Geheimnis tief unter dem Eis

Nachdem im Jahr 2000 Eis vom Kilimandscharo entnommen wurde, begannen Wissenschaftler mit der Analyse der wertvollen Proben. Während der Untersuchungen der Proben dieses berühmten Wahrzeichens fanden Experten etwas völlig Unerwartetes – und durchaus Atemberaubendes. Denn das Eis sagt uns nicht nur viel darüber, wie unser Planet sich im Laufe der Zeit verändert hat. Es scheint so, als ob die Fragmente Beweise für ein bekanntes Bibelvers aus dem Buch Genesis liefern könnten.

Eisbohrkerne – einschließlich der aus dem Kilimandscharo – geben oft Aufschluss über Ereignisse in der Geschichte der Menschheit. Wissenschaftler entnehmen die Kerne durch eine Bohrung in Gletschern und Eisschichten – von den Tropen bis zu den Polarregionen – entweder von Hand oder mit speziellen Maschinen. Da Kraftbohrgeräte bis zu einer Tiefe von mehr als drei Kilometern reichen, könnte möglicherweise Teile dieses Eises mehr als 800.000 Jahre auf dem Planeten sein.

Aber wie ist es möglich, dass uns diese Kerne so viel über die Erde sagen können? Nun, viele Eisfelder und Gletscher haben sich schon vor Jahrtausenden gebildet und mit jeder neuen Eisschicht wird eine Aufzeichnung des Klimas dieser Zeit erstellt. Beispielsweise könnte Wasser, das in dieser Zeit eingefroren ist, konservierte Luftblasen enthalten. Diese Funde können im Labor untersucht werden, um Informationen wie die Menge an Kohlendioxid in der Atmosphäre während einer bestimmten Ära zu entschlüsseln.

ADVERTISEMENT

Auf diese Weise können Eisbohrkerne wichtige Informationen über frühere klimatische Bedingungen auf unserer Erde liefern. Aber das ist nicht alles. In manchen Fällen können uns die Kerne helfen, Ereignisse zu verstehen, für die es keine glaubwürdigen Dokumentationen gibt. Und gelegentlich können sie Beweise für Fabeln liefern, wie für die aus der Bibel, die tatsächlich eine gewisse Grundlage hat.

Darüber hinaus scheinen diese Eiskerne vom Kilimandscharo, wie wir bereits erwähnt haben, eine Geschichte aus dem Alten Testament zu bestätigen. Wir kommen gleich zu den Details dieser Entdeckung, aber zuerst schauen wir uns noch ein paar Fakten über den Kilimandscharo an. Und das bringt und viele Millionen Jahre in die Vergangenheit – in eine Zeit, bevor der Mensch sich in Afrika entwickelt hat.

ADVERTISEMENT

Wie einige vielleicht wissen, befindet sich der Kilimandscharo im Kilimandscharo-Nationalpark in Tansania. Geografiefans werden euch sagen können, dass die vereinigte Republik Tansania – wie das Land amtlich heißt – an der östlichen Küste Afrikas liegt und an acht Länder grenzt, unter anderem an Kenia und Uganda. Tansanias 1424 Kilometer lange Küste liegt am Indischen Ozean.

ADVERTISEMENT

Der Kilimandscharo-Nationalpark befindet sich in der Nähe der nördlichen Grenze zu Kenia und erstreckt sich auf über 1688 Quadratkilometer. Dieses weitläufige Land ist auch die Heimat einer Gruppe der indigenen Bevölkerung: den bantusprachigem Volk der Chagga, das zu beginn des elften Jahrhunderts dieses Land besiedelt hat. Die Wirtschaft der Chagga basiert größtenteils auf Landwirtschaft und ihre Arabica Kaffeebohnen werden in die ganze Welt exportiert.

ADVERTISEMENT

Die Chagga sind jedoch nicht allein im Nationalpark, da er auch eine Vielzahl an Wildtieren beherbergt, einschließlich Elefanten und Leoparden. An den Hängen des Kilimandscharo findet man auch den Baumschliefer – dieses nachtaktive Säugetier mit buschigem Fell ist ein entfernter Verwandter des Elefanten. Diademmeerkatzen, schwarz-weiße Stummelaffen und Kaffernbüffel haben sich auch im Nationalpark niedergelassen.

ADVERTISEMENT

Das Kilimandscharo-Massiv selbst besteht aus drei erloschenen Vulkanen. Dieses Trio besteht aus Kibo, dessen Gipfel auf 5895 m über dem Meeresspiegel liegt; Mawenzi, der sich auf 5148 m erhebt; und Shira mit einer Höhe von 3962 m. Von allen könnte in Zukunft nur Kibo wieder eruptieren.

ADVERTISEMENT

Shiras Leben als aktiver Vulkan begann vor etwa zweieinhalb Millionen Jahren und dauerte etwa 600.000 Jahre. Shira hat ein großes Plateau auf etwa 3810 m, das von den Überresten seiner Caldera umgeben ist – der kesselförmigen Oberflächenform typisch für Vulkane. Die Caldera hat sich über die Jahre hinweg infolge starker Erosionen verkleinert.

ADVERTISEMENT

Die vulkanischen Aktivitäten von Kibo und Mawenzi liegen nicht so lange zurück – sie fanden vor etwa einer Millionen Jahre statt. Zwischen Kibo und Mawenzi befindet sich ein Plateau – bekannt als Sattel – auf einer Höhe von ungefähr 4300 m. Alle schroffen Gipfel des Kilimandscharo weisen eine Reihe an Merkmalen auf, darunter sekundäre Gipfel, Bergspitzen und Graten, die durch erodierende Wirkungen von Wind und Regen entstanden sind.

ADVERTISEMENT

Die Umgebung um den inaktiven Vulkan ist sehr grün. Rund 2589 Quadratkilometer des Landes um die Berge ist bewaldet und die Ausläufer des Kilimandscharo werden von einheimischen Bauern kultiviert. Dort ernten sie Bohnen, Sonnenblumen, Mais und Weizen. Der zuvor erwähnte Kaffee wächst etwas höher auf 900 bis 1800 m.

ADVERTISEMENT

Wie steht es um den höchsten Gipfel des Kilimandscharo? Die letzte Eruption von Kibo liegt etwa 150.000 bis 200.000 Jahre zurück. Beweise dafür kommen in der Form von Fumarolen – Brüche in der Gesteinsoberfläche, die immer noch Gase abgeben. Kibos Caldera ist mittlerweile fast zweieinhalb Kilometer breit und umfasst den Reusch-Krater. Dieses Merkmal wurde nach dem Bergsteiger Gustav Reusch anlässlich seines 25. Aufstiegs zum Berggipfel benannt.

ADVERTISEMENT

Für die Ostafrikaner ist der Kilimandscharo natürlich seit Tausenden von Jahren ein bekanntes Wahrzeichen. Erst 1848 konnten moderne Europäer die majestätischen, eisbedeckten Gipfel aus der Nähe betrachten. Diese glücklichen Männer waren zwei deutsche Missionare: Johann Krapf und Johannes Rebmann.

ADVERTISEMENT

Am 11. Mai 1848 schrieb Rebmann einen Eintrag in sein Tagebuch, in dem er dokumentierte was Krapf und er gesehen hatten. Laut Hans Meyers Buch Ostafrikanische Gletscherfahrten: Die Ersteigung des Kilimandscharo und Forschungsreisen im Kilimandscharo-Gebiet von 1891, schrieb er folgendes: „heute Morgen um 10 Uhr erhielten wir einen klaren Blick auf die Berge von Jagga – der Gipfel eines Berges war mit einer wunderschönen weißen Wolke bedeckt.“ Jagga war zu dieser Zeit ein alternativer Name für den Kilimandscharo.

ADVERTISEMENT

In Rebmanns Tagebucheintrag heißt es weiter: „Als ich mich nach dem schillernden Weiß erkundigte, nannte unser Begleiter es nur ‘kalt’, gleich wusste ich, es konnte nur Schnee sein… Sofort wusste ich, wie ich die wunderbaren Geschichten interpretieren muss, die Dr. Krapf und ich an der Küste gehört haben, über den riesigen Berg aus Gold und Silber im äußerstem inneren – dessen Annäherung von bösen Geistern bewacht wird.“

ADVERTISEMENT

Nachdem es den Europäern gelungen war, den Kilimandscharo zu erreichen, gab es eine Reihe erfolgloser Versuche, auf den Gipfel von Kibo zu klettern. Schließlich erreichten Hans Meyer und Ludwig Purtscheller 1889 den Kibo-Gipfel, der sich auf der Südseite des Bergkraters befindet..

ADVERTISEMENT

Meyer – ein deutscher Geograf, der das oben erwähnte Buch über den Kilimandscharo schrieb, hatte bereits zweimal zuvor versucht, den Gipfel von Kibo zu erreichen, war jedoch bei beiden Gelegenheiten gescheitert. Im alter von 31 Jahren gelang es ihm schließlich zusammen mit seinem österreichischen Bergsteigbegleiter. Die beiden hatten den Gipfel dank eines sorgfältig geplanten Systems mit gut versorgten Basislagern erreicht.

ADVERTISEMENT

Es dauerte jedoch weitere 25 Jahre, bis ein Europäer den Gipfel vom Mawenzi erreichte. Dieser technisch schwierige Aufstieg wurde Ende 1912 von den Deutschen Fritz Klute und Eduard Oehler erobert. Seitdem diese Meilensteine erreicht wurden, strömten natürlich Menschen aus aller Welt zum Kilimandscharo, um seine Hänge hinaufzuwandern. Tatsächlich besuchen jedes Jahr rund 25.000 Menschen den Berg.

ADVERTISEMENT

Der Kilimandscharo ist mit weit über 5800 m der höchste Berg Afrikas. Es ist auch der höchste frei stehende Berg der Welt. Natürlich ist die Höhe des Wahrzeichens der Grund, warum Schneedecken und Gletscher ihn bedecken, obwohl er sich in den Tropen und relativ nahe am Äquator befindet.

ADVERTISEMENT

In der Tat können Nachttemperaturen an den Hängen und auf dem Gipfel auf bis zu -28 °C fallen. Trotzdem sind die Schneedecken und die Gletscher geschrumpft. Dieses Phänomen ist zwar größtenteils während des des 20. Jahrhunderts aufgetreten – das Schmelzen wurde von 1912 bis 1953 aufgezeichnet – doch die Eisbedeckung zieht sich weiterhin immer schneller zurück.

ADVERTISEMENT

Wissenschaftler sehen die abnehmende Eismenge am Kilimandscharo als Teil eines breiteren globalen Trends des Gletscherrückgangs. Einige glauben sogar, dass es bis zum Jahr 2060 vollkommen vom Berg verschwunden sein wird. Während der Rückgang des Eises mit dem Klimawandel zusammenhängt, spielen vielleicht auch andere Umweltfaktoren eine Rolle – wie die Entwaldung.

ADVERTISEMENT

Im Jahr 2000 bohrten Forscher sechs Kerne aus dem Eis des Kilimandscharo, um die Ursachen des Verschwindens der gefrorener Wasserreserven zu ermitteln. Ein Team unter der Leitung des Geologen Lonnie Thompson von der Ohio State University kampierte etwa einen Monat lang an den Hängen des Kilimandscharo auf über 5880 m, um die Kerne zu entnehmen.

ADVERTISEMENT

Es war nicht einfach, die erforderlichen Proben zu entnehmen. Zum einen erforderte die von Thompson geleitete Operation nicht weniger als 25 Genehmigungen von verschiedenen tansanischen Agenturen. Nachdem sie endlich grünes Licht erhalten haben, musste noch die komplette Ausrüstung auf den Berg hinauf zum Bohrplatz gebracht werden – eine Aufgabe, die nicht weniger als 92 Träger gebraucht hat.

ADVERTISEMENT

Die Löcher, aus denen die zylindrischen Eiskerne gebohrt wurden, waren von 10 bis zu 50 m lang, die meisten waren jedoch am oberen Ende dieses Bereiches. Zwei Jahre nachdem die Eiskerne entnommen geworden sind, veröffentlichten Thompson und einige seiner Kollegen ihre Arbeit mit dem Titel „Kilimandscharo Eiskernrekorde: Beweise für den holozänen Klimawandel im tropischen Afrika.“

ADVERTISEMENT

Wie der Name des Artikels andeutet, war der Grund für die Reise von Thompson und seinen Kollegen auf den Kilimandscharo, die Auswirkungen des Klimawandels auf diese hohen Eisfelder zu erforschen. Aber dabei stießen sie auf eine weitere Entdeckung. Letztendlich scheint es, als ob es den Forschern gelungen ist, eine Geschichte aus dem Buch Genesis zu bestätigen.

ADVERTISEMENT

Bevor wir die Relevanz ihrer wissenschaftlichen Forschung für die Geschichte des Alten Testaments erläutern, werfen wir noch einen Blick auf die von ihnen verwendete Datierungsmethode. Zunächst einmal hat die Art und Weise, in welcher das Alter der Eiskerne bestimmt wird, ihren Ursprung in den Atombombentests, die 1951 und 1952 stattgefunden haben. Diese Tests hatten tatsächlich ein Isotop namens Chlor-36 freigesetzt. Nachdem dieses radioaktive Material in den Eiskernen nachgewiesen wurde, konnte es als Marker verwendet werden, um die gesamte historische Ausdehnung der Einzylinder zu datieren.

ADVERTISEMENT

Nach der Untersuchung lieferten die Kerne Hinweise auf eine Dürre in Afrika, die etwa vor 8.300 Jahren begonnen hatte und um die 500 Jahre andauerte. Thompson erklärte die Entdeckung in einer Pressemitteilung der Ohio State University im Jahr 2002: „Wir glauben, dass dies eine Zeit darstellt, in der die Seen Afrikas am Austrocknen waren.“ Das Eis zeigte auch eine spätere Dürre, die vor etwa 5200 Jahren stattgefunden hat.

ADVERTISEMENT

Aber es war eine dritte Dürre vor etwa 4000 Jahren – die 300 Jahre andauerte – die anscheinend mit der Geschichte von Joseph aus dem Buch Genesis zusammenhängt. So wie es der Zufall so will, findet man diese Geschichte nicht nur in der christlichen Bibel, sondern auch im islamischen Koran und in der jüdischen Thora.

ADVERTISEMENT

Wie einige vielleicht bereits wissen, werden die Ereignisse aus Josephs Leben in den Kapiteln 37 bis 50 der Genesis erzählt. Nach diesen Berichten war Joseph der elfte Sohn Jacobs, der geboren wurde, als er mit seiner zweiten Frau Rachel verheiratet war. Es heißt auch, dass Joseph das Lieblingskind des Vaters war.

ADVERTISEMENT

Die Geschichte besagt, dass Jacob seinem Sohn Joseph „einen Mantel in vielen Farben“ gab, um ihm seine Zuneigung zu zeigen. Aber anscheinend machte dieses Geschenk – mit der klaren Aussage der Bevorzugung – Josephs Brüder sehr neidisch. Und wie das Buch Genesis weiter berichtet, wurde der Antagonismus der älteren Brüder gegenüber dem jüngeren noch durch die mystischen Träume, die Joseph behauptete zu haben und interpretieren zu können, weiter verstärkt.

ADVERTISEMENT

Laut der Bibel haben die Brüder in einem Anfall von Neid Joseph ergriffen. Einige seiner Brüder wollten ihn angeblich ermorden, aber stattdessen wurde er an eine Gruppe von Sklavenhändlern verkauft, deren Kamelzug auf dem Weg nach Ägypten war. Um Ihr verbrechen vor Jacob zu verbergen, schmierten die Brüder angeblich Josephs Mantel mit Ziegenblut ein und lagen ihn als Beweis für seinen Tod vor.

ADVERTISEMENT

Weiter besagt die Geschichte, dass Joseph sein Leben in einem fremden Land als Haussklave eines reichen Ägypters namens Potiphar begann. Potiphars Frau Zuleika warf anscheinend ein Auge auf Joseph und versteckte ihre Gefühle für ihn nicht. Und während Joseph sie zurückwies, war die Belohnung für seine Treue zu seinem Meister ins Gefängnis geworfen zu werden, nachdem Zuleika falsche Vergewaltigungsvorwürfe gegen ihn erhoben hatte.

ADVERTISEMENT

Das Buch Genesis besagt auch, dass Josephs Talent, die Träume anderer zu interpretieren, bei seiner Haftzeit zum Tragen kam – und das er diese Dienste bei zwar seiner Mitgefangenen leistete. Auch diese Männer waren keinen gewöhnlichen Verbrecher, einer war der Chefbäcker des ägyptischen Pharaos gewesen, während der andere als Pokalträger des Herrschers gearbeitet hatte. Josephs Übersetzung des Traums vom Pokalträger war, dass er zu seiner vorherigen Position wieder zurückkehren würde. Der Bäcker hingegen hingerichtet. Laut der Bibel haben sich beide Prophezeiungen als richtig erwiesen.

ADVERTISEMENT

Dann, ein paar Jahre später, hatte der Pharao selbst einen seltsamen Traum. In dieser Vision sah er angeblich sieben abgemagerte Kühe, die sieben wohlgenährte Kühe fraßen, er sah auch sieben dürre Kornähre, die sieben gesunden Kornähre verschlangen. Obwohl niemand am Hof dem Herrscher sagen konnte, was diese verstörenden Szenen bedeuten, erinnerte sich der wiedereingestellte Pokalträger des Pharaos an das Traumdeutungstalent seines ehemaligen Gefängniskameraden.

ADVERTISEMENT

Der biblische Bericht behauptet also, der Pharao habe nach Joseph geschickt, der schon anderen ihre Träume gedeutet hat. Nach Josephs Worten, so heißt es, würde Ägypten sieben Jahre lang im Überfluss leben, bevor es anschließend sieben Jahre lang hungern würde. Der Pharao war Berichten zufolge so beeindruckt vom ehemaligen Sklaven, dass er ihn zu seinem Wesir ernennen würde – einem leitenden Berater und Amtsträger.

ADVERTISEMENT

Wie die Geschichte weiter erklärt, machte sich Joseph als Wesir in den folgenden sieben guten Jahren daran, große Mengen an Getreide zu lagern. Als die Dürre und die Hungersnot kamen, konnte das gelagerte Getreide Ägypten durch die schweren Zeiten bringen – genau so, wie es vorhergesagt wurde.

ADVERTISEMENT

Die im Buch Genesis aufgezeichnete Dürreperiode, schätzen Gelehrte, ereignete sich vor etwa 3600 bis 3700 Jahren – die Schätzungen stimmen mit den Forschungsergebnissen von Thompson und seinem Team überein. Die Eisbohrkerne zeigten, das eine Dürre in dieser Gegend wahrscheinlich vor 4000 Jahren stattgefunden hat und sich über fast drei Jahrzehnte erstreckte.

ADVERTISEMENT

Der entscheidende Beweis, den die Wissenschaftler für diese Dürreperiode fanden, war eine dünne Staubsicht in den Eisbohrkernen. Neben dem Buch der Genesis gibt es weitere historische Ereignisse, die darauf hinweisen, dass Ägypten von einer schweren Dürre heimgesucht wurde und letztendlich die Autorität des Pharaos gefährdete. Vor dieser Zeit waren Teile der Sahara noch fruchtbares Land gewesen.

ADVERTISEMENT

Diese ungewöhnliche Verbindung von biblischen Erzählungen und modernen wissenschaftlichen Fakten scheint die Geschichte von Josephs Vorsehung der Dürreperiode weiter zu untermauern. Während tatsächlich nur wenige das Alte Testament wörtlich nehmen, scheinen Thompsons Kilimandscharo-Eisborhkerne zu zeigen, dass nachweisbare Tatsachen in diese Geschichten eingeflochten sind.

ADVERTISEMENT
ADVERTISEMENT